Eingaben

  • Einarbeitungsdauer in Monaten (1–24).
  • Produktivität am Ende sollte über dem Startwert liegen.
  • Zeitinvestition Dritter als Opportunitätskosten zum jeweiligen Stundensatz ansetzen.
  • Die Werte sind eine Modellrechnung aus Erfahrungs- und Richtwerten.

Wie wird gerechnet? · Methodik

Modellrechnung zur Sensibilisierung und Personalplanung. Die Produktivitätskurve ist vereinfacht (linearer Anstieg) und die Beträge sind Erfahrungswerte.

Die Onboarding-Kosten setzen sich aus vier Blöcken zusammen. Der größte variable Block ist der Produktivitätsverlust, der aus den Arbeitgeberkosten und der Produktivitätskurve über die Einarbeitungsdauer entsteht.

Arbeitgeberkosten/Monat
Jahresgehalt × (1 + Nebenkosten) ÷ 12
Produktivitätsverlust
Σ Monate: Kosten/Monat × (1 − Produktivität)
Gesamtkosten
Admin + Mentoring/Zeit + Produktivitätsverlust + Schulungen
Monatsgehalts-Äquivalent
Gesamtkosten ÷ Bruttomonatsgehalt

Rechenweg & Annahmen

  • Arbeitgeberkosten pro Monat = Bruttojahresgehalt × (1 + Arbeitgeber-Nebenkosten) ÷ 12.
  • Produktivitätsverlust = Summe über die Einarbeitungsmonate von Arbeitgeberkosten × (1 − Produktivität). Die Produktivität steigt linear vom Start- zum Endniveau über die Einarbeitungsdauer.
  • Gesamte Onboarding-Kosten = administrativer Aufwand + Zeitinvestition Kollegen/Führung + Produktivitätsverlust + formale Schulungen.
  • Monatsgehalts-Äquivalent = Gesamtkosten ÷ Bruttomonatsgehalt; je nach Position liegt die Einarbeitung typischerweise bei 3–9 Monatsgehältern.
  • Die teuerste und am häufigsten übersehene Position ist die Zeit erfahrener Kollegen, die in den bestehenden Gehältern steckt (Opportunitätskosten).

Typische Produktivitätskurve nach Eintritt

  • Woche 1–2: 10–20 %
  • Monat 1: 25–40 %
  • Monat 2–3: 40–60 %
  • Monat 4–6: 60–80 %
  • Monat 7–12: 80–95 %
  • ab Monat 12–18: 95–100 %

Quellen & Prüfgrundlagen

Methodik & Quellen zuletzt geprüft: Juni 2026

Häufige Fragen

Bereit Geben Sie Werte ein, um das Ergebnis zu berechnen.
Gesamte Onboarding-Kosten
--

Berechnen Sie, was die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wirklich kostet: administrativer Aufwand, Zeitinvestition von Kollegen und Führung, der Produktivitätsverlust über die Einarbeitungskurve sowie formale Schulungen — als Gesamtbetrag und in Monatsgehältern.

Arbeitgeberkosten pro Monat
--
Produktivitätsverlust (Einarbeitung)
--
Zeitinvestition Kollegen & Führung
--
Gesamte Onboarding-Kosten
--
Entspricht Monatsgehältern
--
Anteil am Jahresgehalt
--

Verwandte Rechner

01 · Unternehmer & Geschäftsführung

Fehlbesetzungs-Rechner (Kosten einer Fehleinstellung)

Was kostet eine Fehleinstellung wirklich? Der Rechner addiert fünf Kostenblöcke — verlorene Recruiting-Kosten, Vergütung ohne ausreichende Gegenleistung, Trennungs- und Team-Kosten sowie die Wiederbeschaffung — zum Gesamtschaden und setzt ihn ins Verhältnis zum Jahresgehalt.